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Darzees Loblied

Das Dschungelbuch · Rudyard Kipling · übersetzt von Claude Opus

Ein Schneidervogel singt auf einem Zweig neben seinem Nest aus zusammengenähten Blättern, im Hintergrund ein Bungalow.

(Gesungen zu Ehren von Rikki-Tikki-Tavi)

Sänger und Schneider bin ich – doppelt die Freuden, die ich kenn – stolz auf mein Lied zum Himmel hin, stolz auf das Haus, das ich nähe – kreuz und quer, so web ich mein Lied – so web ich das Haus, das ich nähe.

Singe deinen Jungen aufs Neu, Mutter, oh, heb dein Haupt empor! Das Übel, das uns quälte, ist erschlagen, der Tod im Garten liegt tot. Der Schrecken, der sich in den Rosen verbarg, ist machtlos – auf den Mist geworfen und tot!

Eine Schneidervogelmutter hebt den Kopf über drei hungrigen Küken in einem Blätternest zwischen rosa Rosen.

Wer hat uns erlöst, wer? Nennt mir sein Nest und seinen Namen. Rikki, der Tapfere, der Treue, Tikki mit den Augen voll Flammen, Rikk-Tikki-Tikki mit den Elfenbeinzähnen, der Jäger mit den Augen voll Flammen!

Rikki-tikki-tavi steht aufrecht auf einem Gartenweg bei roten Rosen, während ein Schneidervogel von einem Zweig zusieht.

Bringt ihm den Dank der Vögel dar, verneigt euch mit gespreiztem Schwanz! Preist ihn mit Nachtigallenworten – nein, ich will ihn statt euer preisen. Hört! Ich singe euch das Lob des flaschenschwänzigen Rikki mit den roten Augen!

(Hier unterbrach Rikki-tikki, und der Rest des Liedes ist verloren.)

Auf dem Rasen keckert der Mungo zu einem erschrockenen Schneidervogel hinauf, der aus einem Rosenbusch auffliegt.