← Library

Der Pfau

Äsop für Kinder · Aesop · translated by AI translation (unreviewed)

Der Pfau, so sagt man, hatte anfangs nicht die schönen Federn, auf die er sich jetzt so viel zugutehält. Diese gewährte ihm Juno, deren Liebling er war, eines Tages, als er sie um ein Federkleid bat, das ihn von den anderen Vögeln unterscheiden sollte. Dann, geschmückt mit seiner Pracht, schimmernd in Smaragdgrün, Gold, Purpur und Azur, stolzierte er hochmütig zwischen den Vögeln umher. Alle betrachteten ihn voller Neid. Selbst der schönste Fasan musste einsehen, dass seine Schönheit übertroffen war.

Bald darauf sah der Pfau einen Adler hoch oben am blauen Himmel schweben und verspürte den Wunsch zu fliegen, wie er es gewohnt gewesen war. Er hob die Flügel und versuchte, sich vom Boden zu erheben. Doch das Gewicht seiner prächtigen Schleppe hielt ihn nieder. Statt emporzufliegen, um die ersten Strahlen der Morgensonne zu begrüßen oder im rosigen Licht zwischen den ziehenden Wolken beim Sonnenuntergang zu baden, würde er nun am Boden dahinschreiten müssen, beschwerter und bedrückter als jedes gewöhnliche Hofgeflügel.

Opfere deine Freiheit nicht um Prunk und Prahlerei willen.