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Die Frösche, die sich einen König wünschten

Äsop für Kinder · Aesop · translated by AI translation (unreviewed)

Die Frösche waren es müde, sich selbst zu regieren. Sie hatten so viel Freiheit, dass sie sie verdorben hatte, und taten nichts als herumzusitzen, gelangweilt zu quaken und sich eine Regierung zu wünschen, die sie mit dem Prunk und Gepränge des Königtums unterhalten und sie so beherrschen könnte, dass sie merkten, dass sie beherrscht wurden. Eine lasche Regierung wollten sie nicht, erklärten sie. So sandten sie eine Bittschrift an Jupiter und baten um einen König.

Jupiter sah, was für einfältige und törichte Geschöpfe sie waren, doch um sie ruhigzustellen und sie glauben zu machen, sie hätten einen König, warf er einen mächtigen Klotz hinab, der mit einem lauten Platschen ins Wasser fiel. Die Frösche versteckten sich im Schilf und Gras, denn sie hielten den neuen König für einen furchtbaren Riesen. Doch bald entdeckten sie, wie zahm und friedlich König Klotz war. In kurzer Zeit benutzten ihn die jüngeren Frösche als Sprungbrett, während die älteren Frösche ihn zu einem Versammlungsort machten, wo sie sich lautstark bei Jupiter über die Regierung beklagten.

Um die Frösche eine Lehre zu erteilen, sandte der Herrscher der Götter nun einen Kranich, der König des Froschlandes sein sollte. Der Kranich erwies sich als ein ganz anderer König als der alte König Klotz. Er verschlang die armen Frösche links und rechts, und bald sahen sie ein, welche Narren sie gewesen waren. Mit kläglichem Quaken flehten sie Jupiter an, den grausamen Tyrannen fortzunehmen, ehe sie alle vernichtet würden.

„Was denn nun!“ rief Jupiter, „seid ihr noch immer nicht zufrieden? Ihr habt, worum ihr gebeten habt, und so habt ihr euch euer Unglück nur selbst zuzuschreiben.“

Vergewissere dich, dass du deine Lage verbessern kannst, ehe du nach Veränderung strebst.