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Die eitle Dohle und ihre geborgten Federn

Äsop für Kinder · Aesop · translated by AI translation (unreviewed)

Eine Dohle flog zufällig über den Garten des königlichen Palastes. Dort erblickte sie mit großem Staunen und Neid eine Schar königlicher Pfauen in all der Pracht ihres herrlichen Gefieders.

Nun war die schwarze Dohle kein besonders schöner Vogel und auch nicht von feinem Benehmen. Dennoch bildete sie sich ein, alles, was sie brauchte, um sich für die Gesellschaft der Pfauen tauglich zu machen, sei ein Kleid wie das ihre. Also sammelte sie einige abgeworfene Federn der Pfauen auf und steckte sie zwischen ihr eigenes schwarzes Gefieder.

In ihren geborgten Staat gekleidet, stolzierte sie hochmütig zwischen den Vögeln ihrer eigenen Art umher. Dann flog sie hinab in den Garten, mitten unter die Pfauen. Doch bald erkannten diese, wer sie war. Erzürnt über den Betrug, stürzten sie sich auf sie, rupften ihr die geborgten Federn aus und dazu auch einige ihrer eigenen.

Traurig kehrte die arme Dohle zu ihren früheren Gefährten zurück. Dort erwartete sie eine weitere unangenehme Überraschung. Sie hatten ihr überhebliches Gehabe ihnen gegenüber nicht vergessen, und um sie zu strafen, jagten sie sie mit einem Hagel von Schnabelhieben und Spott davon.

Geborgte Federn machen keine schönen Vögel.